Richtig drucken
Drei Wege, das PDF auf Papier zu bekommen. Nimm den, den dein Drucker kann — du wählst ihn beim Download, und das PDF wird für jeden anders gebaut.
Vor dem ganzen Stapel: einen Bogen drucken. Jeder Download bietet eine Ausrichtungs-Testseite an. Sie kostet ein Blatt Normalpapier und sagt dir in Sekunden, ob das Jahr hinter seinem eigenen QR-Code landet — der eine Fehler, der ein ganzes Deck ruiniert.
Zwei Einstellungen entscheiden alles
- Skalierung: 100%, oder „Originalgröße". Niemals „an Seite anpassen", niemals „übergroße Seiten verkleinern". Eine Karte ist exakt 65 × 65 mm, der QR-Block 25 × 25 mm. Wird skaliert, passen die Karten zu keinem anderen Deck mehr — und ein geschrumpfter QR-Code lässt sich nicht mehr scannen.
- Beidseitig: an der LANGEN Kante wenden. An der kurzen Kante gewendet steht jede Rückseite auf dem Kopf und quer gespiegelt. Das ist der mit Abstand häufigste Fehler.
Weg 1 — Automatischer Duplex („Abwechselnd")
Für Drucker, die das Papier selbst wenden. Das PDF legt die Seiten passend ineinander.
- PDF öffnen und beidseitig / Duplex einschalten.
- Wenden auf lange Kante stellen.
- Skalierung auf 100% / Originalgröße.
- Alles in einem Rutsch drucken. Vorderseiten-Bogen, zugehöriger Antwortbogen, nächster Vorderseiten-Bogen, und so weiter.
Im PDF steckt nach dem Deckblatt eine absichtlich fast leere Seite, und die darf nicht übersprungen werden. Sie hält jede Kartenvorderseite auf der ungeraden Seite eines Blattes. Steht dein Drucker auf „leere Seiten überspringen", schalte das aus — sonst landet jede Antwort hinter der falschen Karte.
Weg 2 — Manueller Duplex („Stapelweise")
Für einseitige Drucker. Erst laufen alle Vorderseiten durch, dann alle Rückseiten.
- Vorderseiten drucken. Skalierung 100%, einseitig.
- Die Tinte ein, zwei Minuten trocknen lassen. Frische Tinte verschmiert beim zweiten Durchlauf.
- Den ganzen Stapel von unten nach oben wenden — nicht seitlich drehen, das ist derselbe Fehler wie das Wenden an der kurzen Kante.
- Stapel zurück in die Lade legen, bedruckte Seite nach unten.
- Antwortseiten drucken.
Jeder Drucker zieht anders ein. Mach erst einen Bogen und finde heraus, wie herum deine Lade ihn will, bevor du den Stapel riskierst.
Weg 3 — Falten & kleben
Gar kein Duplex. Vorder- und Rückseite werden nebeneinander auf dieselbe Blattseite gedruckt, und die Karte wird in der Mitte gefaltet. Aufwendiger zusammenzubauen, dafür kann nichts verrutschen.
- Einseitig drucken, Skalierung 100%.
- Die Streifen entlang der Schnittmarken ausschneiden.
- Jeden Streifen an der gestrichelten Linie in der Mitte falten.
- Die beiden Innenseiten zusammenkleben — Klebestift oder doppelseitiges Klebeband.
- Kurz flach andrücken. Eine unter Druck geklebte Karte bleibt gerade, eine ohne wellt sich.
Papier und Schneiden
- 160–250 g/m². Normales 80er-Papier geht, aber die Karten sind labberig und man liest das Jahr bei hellem Licht von hinten durch — womit das Spiel gelaufen ist.
- 12 Karten pro A4-Bogen bei den Duplex-Wegen, 6 beim Falten, weil jede Karte dort doppelt so viel Platz braucht.
- Auf den Schnittmarken schneiden. Ein Schneidebrett schlägt die Schere deutlich — die Karten werden zusammengemischt, und ungleiche Kanten sieht man.
- Ecken abrunden, falls du einen Eckenstanzer hast. Optional, aber es ist der Unterschied zwischen „bedrucktem Papier" und „einem Deck".
Schwarz-weiß spart viel Tinte
Das Classic-Design druckt eine randlos dunkle Karte — schön, aber durstig. Schwarz-weiß ist eine weiße Fläche mit Haarlinie und schwarzer Schrift auf der Rückseite. Das kostet einen Bruchteil der Tinte, und eine weiße Fläche scannt besser, nicht schlechter. Wer dreihundert Karten druckt, druckt sie schwarz-weiß.
Ab in die Druckerei
Beim Download 2 mm Anschnitt ankreuzen. Das Motiv läuft dann über jede Schnittkante hinaus, damit die Schneidemaschine keinen weißen Rest stehen lässt, und die Abstände im Raster wachsen entsprechend mit. Für den Heimdrucker weglassen — der kann nicht in seinen eigenen Rand drucken, und die größeren Abstände kosten nur Papier.