💬 FAQ

Fragen und Antworten

Ist es wirklich kostenlos?

Ja. Jedes Deck, jede Karte, beliebig viele, ohne Konto und ohne hinterlegte Karte. Deine PDFs entstehen in deinem eigenen Browser, und die Seite ist ein Stapel statischer Dateien — der Betrieb kostet fast nichts, also gibt es nichts abzurechnen. Bezahlen musst du nur das Drucken.

Woher kommt die Musik?

Nicht von dieser Seite. Beim Scannen fragt dein Handy Apple Music und Deezer nach dem offiziellen 30-Sekunden-Ausschnitt und spielt ihn direkt ab. Hier liegt keine Musik, und Vorschau-Adressen werden nie gespeichert — die laufen ab, Track-IDs nicht.

Brauche ich ein Konto oder eine App?

Nein. Seite im Handy-Browser öffnen und scannen. Auf dem iPhone kannst du sie zum Home-Bildschirm hinzufügen, dann startet sie wie eine App im Vollbild — das ist optional.

Welche Playlists kann ich einlesen?

Jede öffentliche Spotify-Playlist ohne jede Anmeldung — Rewindy liest sie serverseitig, bis zu den ersten 100 Titeln. Eine private Playlist, die dir gehört, braucht die einmalige Spotify-Anmeldung, weil Spotifys Schnittstelle seit 2026 nur noch Playlists freigibt, die einem selbst gehören oder an denen man mitarbeitet. YouTube Music geht in beiden Fällen für öffentliche und nicht gelistete Playlists, ohne dass du etwas einrichten musst. Persönliche „My Mix"- und Radio-Listen werden pro Nutzer erzeugt und lassen sich von niemandem einlesen.

Woher weiß Rewindy das ursprüngliche Erscheinungsjahr?

Das ist der schwierige Teil am ganzen Spiel. Händler nennen das Datum der Ausgabe, die sie gerade verkaufen — deshalb kommt ein Song von 1973 wegen eines Remasters als 1988 zurück. Für deine eigenen Importe fragt Rewindy zusätzlich MusicBrainz, Discogs und Wikidata, gewichtet die Antworten und markiert, wo es sich nicht sicher ist, damit du vor dem Drucken nachsehen kannst. Bei den fertigen Decks liegt die Latte höher: Jedes Jahr ist entweder von Hand geprüft oder gegen die früheste bekannte Veröffentlichung genau dieser Aufnahme bestätigt, und was sich nicht bestätigen ließ, ist gar nicht erst im Deck.

Worauf drucke ich?

65×65 mm große Karten, 12 pro A4-Bogen (6 beim Falten und Kleben). Mit 100% bzw. „Originalgröße" drucken — niemals „an Seite anpassen" — und beidseitig an der langen Kante wenden. 180–250 g/m² fühlt sich echten Karten am nächsten an. Lass immer zuerst die Ausrichtungs-Testseite laufen: Sie sagt dir in Sekunden, ob das Jahr hinter seinem eigenen QR-Code landet.

Wo liegt mein Deck?

In deinem Browser auf genau diesem Gerät, und sonst nirgends. Es wird nichts hochgeladen — löschst du deine Browserdaten, ist das Deck weg, und es gibt keine Kopie, aus der es sich wiederherstellen ließe. Der Kartenspeicher ist bewusst nur ergänzend: Songs lassen sich aus einem Deck nehmen, aber der Datensatz hinter einer gedruckten Karte wird nie gelöscht — sonst würde eine bereits gedruckte Karte zur Blindkarte.

Funktionieren meine gedruckten Karten auch später noch?

Ja. Im QR-Code stecken die Track-IDs und das Jahr selbst, und der Scanner ignoriert die Domain im Code absichtlich. Selbst wenn diese Seite morgen unter einer anderen Adresse liefe, funktionieren heute gedruckte Karten weiter.

Sind die fertigen Decks die echten Spotify-Playlists?

Name und Cover ja, und jedes Deck verlinkt auf die Playlist, aus der es stammt. Das Deck selbst ist ein Ausschnitt: 16 Karten aus der Playlist, wobei jeder Song übersprungen wird, dessen ursprüngliches Jahr sich nicht bestätigen ließ. Playlists ändern sich außerdem mit der Zeit, eine gedruckte Karte nicht — betrachte ein Deck also als Momentaufnahme, nicht als Spiegel. Rewindy steht in keiner Verbindung zu Spotify.

Was ist der Unterschied zum Spiel aus der Schachtel?

Das Zeitstrahl-Spiel aus der Schachtel ist ein fertiges Produkt mit fest ausgewählten Songs. Rewindy ist ein unabhängiges Werkzeug, das aus jeder Playlist Karten zum Selberdrucken macht — das Deck ist also genau das, was du willst. Die Regeln sind dasselbe Spiel, siehe Spielregeln. Rewindy steht in keiner Verbindung zu irgendeinem Spieleverlag und wird von keinem unterstützt.

Kann ich meine Karten als Erweiterung zu einem vorhandenen Deck nutzen?

Ja, und das ist einer der besseren Gründe, überhaupt eines zu bauen. Die Karten sind 65×65 mm und folgen denselben Regeln, ein Rewindy-Deck lässt sich also direkt untermischen. Ein Vorbehalt: Karten anderer Hersteller tragen deren QR-Codes, die auf deren eigenen Dienst zeigen — zum Scannen brauchst du deren App. Der Rewindy-Scanner liest Rewindy-Karten.

Kann ich die Karten gedruckt bestellen?

Nein. Rewindy erzeugt das PDF und hört dann auf — es gibt keinen Shop, keine Kasse und nichts zu versenden. Druck zu Hause, oder bring das PDF in einen Copyshop; kreuze in dem Fall beim Download die 2 mm Anschnitt an, damit dort sauber geschnitten werden kann.

Wie viele Songs passen in ein Deck?

Es gibt keine eingebaute Grenze. Das PDF entsteht in deinem eigenen Browser, die praktische Obergrenze ist also die Geduld deines Handys oder Rechners, kein Tarif. Ein paar hundert Karten sind kein Problem; bei einigen tausend merkst du die Wartezeit.

Kann ich ohne Internet spielen?

Nein. Beim Scannen wird der 30-Sekunden-Ausschnitt in dem Moment bei Apple Music oder Deezer geholt, das Handy des DJs braucht also eine Verbindung. Alles andere — dein Deck, das PDF, die Seite selbst — funktioniert offline, die Musik nicht.

Wie viele Leute können mitspielen?

Zwei bis zehn, wie beim Spiel aus der Schachtel. Ab sechs ist es in Teams zu zweit oder zu dritt besser; ein Handy reicht für den ganzen Tisch, egal wie viele ihr seid.

Auf einer Karte steht ein falsches Jahr. Was jetzt?

Sag uns Bescheid — die Adresse steht im Impressum. Bei einer Karte aus einem fertigen Deck ist das Jahr entweder von Hand geprüft oder gegen die früheste bekannte Veröffentlichung genau dieser Aufnahme bestätigt, aber dieses Verfahren ist nicht perfekt, und eine zentrale Korrektur erreicht alle statt nur dein Deck.

Noch etwas offen?

Die Spielregeln erklären, wie eine Runde tatsächlich abläuft, und die Druckseite, wie das PDF auf Papier kommt.

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